Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit

Acht wackere Kraklinge haben sich heute zusammengefunden um die Stammheimer "Moses-Heß-Str." von der schmutzigsten in die sauberste Bushaltestelle Kölns zu verwandeln.
Es war dringend nötig. Aber viele Hände, schnelles Ende.
Vielen Dank an Merle, Nicole, Garry, Robin (zum ersten Mal dabei), Marco, Ralf und Peter!

Na sowas!
Insgesamt 12 Social-Distance-Kraklinge sind sich heute gaaaanz zufällig in Mülheim über den Weg gelaufen um völlig spontan und ungeplant ein bisschen "spazieren" zu gehen.
Auf dem Weg zur Zoobrücke haben wir wirklich seltsame Überreste einer ziemlich kranken Party entdeckt: von ungeöffneten Minzbonbonpackungen über Knicklichtstrohhalmen, unbenutzten Kabelbindern, Dosenfisch und zwei Briefmarkenalben (hä?) war alles dabei.
Nachdem wir die Spurensicherung beendet und einstimmig beschlossen hatten, dass dies definitiv kein Obdachlosenprovisorium sein konnte, wurde das Chaos beseitigt.
Ich bin nachhaltig verstört.
Das Belohnungsbier gönnten wir uns mit Abstand und freuen uns auf den nächsten gaaaanz zufälligen "Spaziergang". 🐙

Nachdem ich das Krakomobil heute morgen in die Werkstatt zur Inspektion gebracht habe, habe ich auf einen Leihwagen verzichtet und bin mit Handschuh, Sack und Zange bewaffnet die knapp 8 km von Porz-Eil zurück nach Kalk gelaufen.
Noch nie habe ich derartig viele weggeworfene Feuchttücher gesammelt, von Einweghandschuhen und Munasken ganz abgesehen. Circa fünf volle Müllsäcke habe ich insgesamt auf 12 Mülleimer verteilt.
Diese Pandemie eröffnet völlig neue Ausmaße an Vermüllung und wir müssen uns dringend wieder zusammenfinden um gemeinsam dagegen anzukämpfen!
Ganz speziellen Dank auch an die (man füge ein Adjektiv seiner Wahl hier ein) Recken vom Grünflächenamt der Stadt Köln! Wenn Ihr nicht alles schonungslos zerschreddert hättet, hätte ich wesentlich weniger aufzusammeln gehabt. Nicht auszudenken, was ich mit diesen Unmengen an freier Zeit und Energie hätte anstellen müssen...

Die K.R.A.K.E. (Kölner Rhein-Aufräum-Kommandoeinheit) ist nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2020!  

Ganz spontan und zufällig (zwinker) haben sich gestern vier coole Kraklinge getroffen um ein Dreiviertelstündchen den Ebertplatz aufzuräumen.
Völlig unverhofft und komplett ungeplant (zwinker, zwinker) wurde dies von einem netten WDR-Journalisten begleitet, der dazu einen TV-Beitrag über Corona-Müll schneidet.
Bald wird er in der "Lokalzeit" zu sehen sein.🐙
Durch formschöne Munasken nur halb erkennbar: Krakenpapa, Jan, JP und Ralf (v.l.n.r.)