Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit

 

Die K.R.A.K.E. (Kölner Rhein-Aufräum-Kommando-Einheit) wurde 2016 von Schauspieler Christian Stock ins Leben gerufen, der seit 2004 in Köln lebt und immer wieder Plastikhinterlassenschaften am Rheinufer aufsammelte.

Durch zahlreiche Reisen und Dreharbeiten u.a. in Nepal, wo er die dortigen Zustände zu sehen bekam, wurde ihm die Verantwortung der Menschheit für den Erhalt unseres Planeten noch bewusster und er entschloss sich die Sache größer aufzuziehen und gründete die Facebook-Gruppe K.R.A.K.E., die in kurzer Zeit auf mittlerweile über 4000 Mitglieder anstieg. Aktuell ist ein gemeinnütziger e.V. in Gründung.

Jedes Jahr landen rund eine Million Kilogramm Müll mit dem Rhein in der Nordsee und im Atlantik und der Schutz der Meerestiere liegt der K.R.A.K.E. ganz besonders am Herzen.

Mehrmals im Monat werden Müllsammelaktionen am Rhein, an Seen, in Parks und Wäldern veranstaltet, immer mit dem Ziel den von Menschen verursachten Schaden zu begrenzen, Tiere und Pflanzen zu schützen und das Stadtbild zu verschönern.

Im Juli 2019 wurde die Bürgerinitiative mit dem ersten Preis der Kölner Grün Stiftung ausgezeichnet, zwei Monate später folgte die Verleihung des Kölner Ehrenamtspreises und direkt danach der Publikumspreis der Bürgerstiftung.

Seit 2018 findet der von Stock in Köln organisierte Rhine Clean Up statt, an dem sich um die 500 Menschen an einem Tag anschließen und die bislang wohl größte Aufräumaktion der Stadt durchführen, was auch regelmäßig durch TV, Presse und Radio begleitet wird. 2019 sammelte die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln mit, für 2020 hat sich die NRW-Umweltministerin angekündigt.

Mittlerweile bietet die K.R.A.K.E. auch Vorträge für  Kitas, Schulen und Firmen an und auch Großveranstaltungen wie die Kölner Lichter und das Summerjam Festival unterstützt die Initiative gern.

Sobald die Coronakrise nachlässt und das Versammlungsverbot aufgehoben wird, wird es wieder organisiserte Müllsammelaktionen geben, denn ein weiterer wichtiger Punkt bestätigt sich stets: die Sache macht in der Gruppe wirklich Spaß!

Auch, wenn es traurig ist, dass sie notwendig ist.